Wie viel Sie am Ende verdienen, hängt weniger vom Rohstoff selbst ab, als viele erwarten. Der Kaffeepreis an der Börse hat zuletzt heftige Ausschläge gezeigt, doch die Unternehmen dahinter reagieren darauf sehr unterschiedlich.
Kaffee als Anlage: drei Wege im Vergleich
Für Privatanleger stehen drei Türen offen. Sie handeln den Rohstoff über Derivate, Sie kaufen einen Fonds, oder Sie beteiligen sich an Unternehmen, die mit Kaffee Geld verdienen. Der Unterschied liegt vor allem im Zeithorizont. Derivate sind ein Werkzeug für Tage und Wochen. Aktien sind eines für Jahre.
| Weg | Wofür geeignet | Hauptnachteil |
|---|---|---|
| CFD auf Kaffee | kurzfristige Spekulation auf den Rohstoffpreis | Hebel, Finanzierungskosten, hohes Verlustrisiko |
| ETF und ETN | breites Rohstoffengagement ohne Einzelauswahl | reine Kaffeeprodukte gibt es in Europa kaum |
| Aktien | langfristiger Vermögensaufbau, teils mit Dividende | Sie kaufen ein Unternehmen, nicht den Rohstoff |
Eine Sache wollen wir gleich klarstellen, weil sie in fast jedem Text über Kaffee auftaucht. Kaffee gilt gern als „zweitwichtigster Rohstoff der Welt nach Öl“. Diese Behauptung hält keiner Prüfung stand.
Der Satz, Kaffee sei nach Öl der am zweithäufigsten gehandelte Rohstoff, ist ein hartnäckiger Mythos. Gemessen am Handelswert liegen Erdgas, Gold, Eisenerz, Kupfer und mehrere andere Rohstoffe deutlich davor. Kaffee ist wirtschaftlich wichtig, vor allem für die Anbauländer, aber er spielt nicht in dieser Liga.
CFD auf Kaffee
Der direkteste Weg zum Rohstoff führt über CFD-Kontrakte. Diese Möglichkeit bieten die meisten Broker an, unter anderem eToro und XTB. Der Vorteil liegt in der hohen Liquidität und darin, dass Sie auch auf fallende Kurse setzen können.
Der Nachteil liegt im Hebel. Schon eine kleine Bewegung gegen Sie kann das eingesetzte Kapital aufzehren, dazu kommen Finanzierungskosten für jede Nacht mit offener Position. Für jemanden, der zehn Jahre lang sparen will, ist das schlicht das falsche Werkzeug.
ETF und ETN auf Kaffee
Die beiden bekanntesten Kaffeeprodukte, iPath Pure Beta Coffee ETN und iPath Series B Bloomberg Coffee Subindex Total Return ETN, existieren nicht mehr, auch wenn Empfehlungen dazu noch immer durch das Netz geistern. Das erste wurde 2018 eingestellt, das zweite folgte 2023.
Wer heute ein reines Kaffeeprodukt für ein deutsches Depot sucht, wird kaum fündig. Was bleibt, sind breite Rohstoffkörbe, in denen Kaffee einer von vielen Bestandteilen ist. Eine Übersicht finden Sie in unserem Artikel über Rohstoff-ETFs.
Beim Test ist mir aufgefallen, wie oft in Foren noch alte Kürzel weitergereicht werden, hinter denen längst ein anderes Produkt oder gar nichts mehr steckt. Suchen Sie einen Fonds deshalb nie nur über das Kürzel, sondern über die ISIN und den vollständigen Namen. Das erspart Ihnen im Zweifel einen teuren Fehlkauf.
Ein rechtlicher Punkt kommt hinzu. Viele Rohstoffprodukte sind keine ETF im engeren Sinne, sondern ETN.
Ein ETN ist eine börsengehandelte Schuldverschreibung. Anders als beim ETF liegt hinter dem Papier kein geschütztes Sondervermögen, sondern ein Zahlungsversprechen der ausgebenden Bank. Für Rohstoffe wie Kaffee ist diese Konstruktion üblich, weil sich Bohnen schlecht in einen Fonds legen lassen. Geht der Emittent pleite, tragen Sie den Schaden.
Aktien von Kaffeeunternehmen
Für die meisten langfristig orientierten Anleger sind Aktien der praktikabelste Zugang zum Sektor. Sie kaufen einen Anteil an Firmen mit etablierten Marken, funktionierenden Geschäftsmodellen und laufenden Einnahmen.
Der Vorteil gegenüber dem Rohstoff ist die Wertschöpfung. Ein Röster kauft Rohkaffee und verkauft Marke, Bequemlichkeit und Erlebnis. Steigt der Einkaufspreis, kann er ihn zumindest teilweise weitergeben. Der Rohstoff selbst kann das nicht.
Viele dieser Unternehmen zahlen zudem Dividenden. Wie hoch die Rendite gerade ausfällt, ändert sich jedes Quartal, deshalb nennen wir hier keine Prozentzahlen. In Ihrem Depot sehen Sie den aktuellen Wert in wenigen Sekunden.
Anlageleitfaden für den Kaffeesektor
Kaffeeketten
Starbucks (SBUX)
Aus dem ersten Laden am Pike Place Market in Seattle im Jahr 1971 sind mehr als 40.000 Filialen in über 80 Ländern geworden. Das Konzept vom „dritten Ort“ zwischen Zuhause und Arbeit hat eine ganze Branche geprägt, und ein erheblicher Teil der US-Bestellungen läuft heute über App und Treueprogramm.
China war lange die große Wachstumsgeschichte. Inzwischen ist es eher die Bewährungsprobe, denn lokale Anbieter wie Luckin Coffee haben Starbucks dort beim Filialnetz überholt und kämpfen aggressiv über den Preis.
Warum kaufen
- Globaler Marktführer mit einer Marke, die Premiumpreise überhaupt erst möglich macht.
- App und Treueprogramm sorgen für stabile Wiederkäufe und gute Kundendaten.
- Lange Historie steigender Dividenden und ein laufendes Rückkaufprogramm.
- Breite geografische Aufstellung federt regionale Schwäche ab.
Risiken
- Der US-Heimatmarkt ist gesättigt, Filialen nehmen sich teils gegenseitig Umsatz weg.
- Steigende Personalkosten drücken auf die Marge.
- Der Wettbewerb in China ist härter, als das Management lange eingeplant hatte.
Dutch Bros (BROS)
Dutch Bros begann 1992 als kleiner Kaffeestand in Grants Pass im US-Bundesstaat Oregon. Heute gehört die Kette zu den am schnellsten wachsenden Anbietern in den USA und setzt fast vollständig auf das Drive-thru-Format. Der Schwerpunkt liegt auf kalten Getränken und stark personalisierten Kreationen.
Das Management will das Filialnetz auf ein Vielfaches ausbauen. Konkrete Zieljahre haben sich in der Vergangenheit mehrfach verschoben, deshalb nennen wir hier keine Zahl. Entscheidend ist ohnehin, ob die neuen Standorte profitabel arbeiten.
Warum kaufen
- Hohes Expansionstempo in einem Markt, der für dieses Format noch nicht ausgereizt ist.
- Eigenständige Markenkultur mit starker Bindung an jüngere Kundengruppen.
- Das Drive-thru-Modell braucht kleinere Flächen und senkt die Immobilienkosten.
- Solide Zuwächse auch an bestehenden Standorten.
Risiken
- Die Bewertung ist ambitioniert und reagiert heftig auf schwache Quartalszahlen.
- Schnelles Wachstum stellt hohe Anforderungen an Führung und Logistik.
- Fast der gesamte Umsatz stammt aus den USA, internationale Diversifikation fehlt.
Westrock Coffee Company (WEST)
Westrock Coffee verfolgt einen anderen Ansatz. Das 2009 gegründete Unternehmen setzt auf ein vertikal integriertes Modell von der Bohne bis zur Tasse und arbeitet direkt mit Hunderttausenden Landwirten zusammen. Verdient wird nicht an Filialen, sondern an Verarbeitung, Röstung und Belieferung von Handelsketten, Restaurants und Bürodienstleistern.
Bei unserer Analyse hat uns dieser Titel am meisten gespalten. Das Geschäftsmodell überzeugt, die Größe des Unternehmens im Vergleich zur Konkurrenz aber nicht durchgehend.
Warum kaufen
- Vertikale Integration gibt bessere Kontrolle über Qualität und Kosten.
- Die Nachfrage nach nachvollziehbar beschafftem Kaffee wächst.
- Breite Kundenbasis verringert die Abhängigkeit von einzelnen Abnehmern.
- Starke Stellung bei trinkfertigen Kaffeegetränken.
Risiken
- Deutlich kleiner als die Wettbewerber, entsprechend geringer die Verhandlungsmacht.
- Hohe direkte Abhängigkeit vom Rohkaffeepreis.
- Geringere Handelsliquidität der Aktie verstärkt die Schwankungen.
Verwechseln Sie Westrock Coffee nicht mit dem ähnlich heißenden Verpackungskonzern. Es sind zwei völlig verschiedene Unternehmen. Kontrollieren Sie vor dem Kauf immer die ISIN und den vollständigen Firmennamen, nicht nur das Kürzel im Suchfeld Ihres Brokers.
Hersteller von Kaffeemaschinen und Zubehör
De’Longhi (DLG.MI)
De’Longhi ist ein italienisches Unternehmen, dessen Geschichte bis 1902 zurückreicht. Angefangen hat es mit industriellen Heizelementen, bekannt ist es heute für Kaffeevollautomaten. Über Zukäufe kamen Marken wie Braun und Kenwood hinzu.
Ein Punkt, den wir sympathisch finden: De’Longhi profitiert genau dann, wenn Menschen weniger auswärts Kaffee trinken. Der Titel wirkt damit wie ein leiser Gegenpol zu den Filialketten weiter oben.
Warum kaufen
- Führende Stellung im wachsenden Markt für Kaffeevollautomaten im Haushalt.
- Marke mit hoher Glaubwürdigkeit, eng verknüpft mit italienischer Kaffeekultur.
- Der Trend zur Zubereitung zu Hause stützt das Kerngeschäft direkt.
- Umsätze verteilen sich über Europa, Amerika und Asien.
Risiken
- Der europäische Markt bleibt der wichtigste, was in Schwächephasen durchschlägt.
- Wachsender Druck asiatischer Hersteller im unteren Preissegment.
- Haushaltsgeräte sind zyklisch, in einer Rezession wird der Kauf verschoben.
Keurig Dr Pepper (KDP)
Keurig Dr Pepper entstand 2018 aus der Fusion des Kaffeemaschinenherstellers Keurig Green Mountain mit dem Getränkekonzern Dr Pepper Snapple. Das Modell folgt dem Prinzip der Rasierklinge. Die Maschine wird günstig verkauft, verdient wird am wiederkehrenden Kapselgeschäft.
Wichtig für Anleger: Der Konzern hat 2025 einen großen Umbau angekündigt, an dessen Ende eine Trennung von Kaffee- und Getränkegeschäft stehen soll. Wie weit das gediehen ist, sollten Sie vor einem Kauf aktuell nachschlagen. Wir schreiben hier bewusst keinen Zwischenstand fest, der in einem halben Jahr überholt sein kann.
Warum kaufen
- Wiederkehrende Einnahmen aus dem Kapselverkauf sorgen für planbaren Mittelzufluss.
- Lizenzverträge mit großen Kaffeemarken erweitern das Angebot.
- Das Getränkegeschäft senkt die Abhängigkeit von einem einzigen Markt.
- Verlässliche Dividendenzahlungen mit Steigerungshistorie.
Risiken
- Einwegkapseln stehen ökologisch und regulatorisch unter Druck.
- Sehr starke Ausrichtung auf Nordamerika.
- Der angekündigte Konzernumbau bringt für einige Zeit zusätzliche Unsicherheit.
Diversifizierte Giganten
Nestlé (NESN.SW)
Nestlé ist der größte Lebensmittelkonzern der Welt, gegründet 1866. Im Kaffeesegment stützt sich das Unternehmen auf Nescafé, den meistverkauften löslichen Kaffee überhaupt, und auf Nespresso. Dazu kommen Dolce Gusto und die Lizenz für Starbucks-Produkte im Handel.
Für deutsche Anleger gibt es eine Besonderheit. Die Aktie notiert in der Schweiz und in Schweizer Franken. Sie tragen damit zusätzlich ein Währungsrisiko und bekommen es bei der Dividende mit der Schweizer Quellensteuer zu tun.
Warum kaufen
- Außergewöhnlich stabiles Geschäft mit sehr langer Dividendenhistorie.
- Weltweit führende Marken im Kaffeesegment.
- Hohe Forschungsausgaben sichern einen stetigen Strom neuer Produkte.
- Breites Produktportfolio dämpft Schwächen einzelner Sparten.
Risiken
- Die schiere Größe begrenzt das mögliche Wachstumstempo.
- Kaffee ist nur ein Ausschnitt des Konzerns, ein reines Kaffee-Investment ist das nicht.
- Kunststoff und Einwegverpackungen bleiben ein regulatorisches Dauerthema.
Restaurant Brands International (QSR)
Restaurant Brands International gehört zu den größten Schnellgastronomiekonzernen der Welt. Für den Kaffeesektor zählt vor allem Tim Hortons, in Kanada eine Institution. Das Unternehmen arbeitet überwiegend mit Franchisenehmern, was schnelles Wachstum mit wenig eigenem Kapital erlaubt.
Das hat uns bei der Durchsicht am meisten gestört. Ein Franchisemodell sieht in der Bilanz hervorragend aus. Am Tresen merkt der Kunde davon nichts Gutes, wenn ein Betreiber spart.
Warum kaufen
- Sehr starke Marktstellung von Tim Hortons in Kanada mit stabilen Erlösen.
- Das Franchisemodell liefert planbare Einnahmen bei hoher Marge.
- Spielraum für internationale Expansion, besonders in Asien.
- Regelmäßige Dividende mit Wachstumshistorie.
Risiken
- Der Erfolg hängt stark an einem einzigen Markt.
- Im Ausland trifft die Kette auf gut aufgestellte lokale Anbieter.
- Schwache Franchisenehmer können die Marke beschädigen.
Die sieben Titel im Überblick
| Unternehmen | Kürzel | Rolle im Kaffeegeschäft | Typischer Anlegertyp |
|---|---|---|---|
| Starbucks | SBUX | globale Kaffeehauskette | ausgewogen, dividendenorientiert |
| Dutch Bros | BROS | schnell wachsende Drive-thru-Kette | wachstumsorientiert, risikofreudig |
| Westrock Coffee | WEST | Verarbeitung und Belieferung | wachstumsorientiert, kleinere Position |
| De’Longhi | DLG.MI | Kaffeevollautomaten für Haushalte | langfristig, europäischer Fokus |
| Keurig Dr Pepper | KDP | Kapselsystem und Getränke | dividendenorientiert |
| Nestlé | NESN.SW | Nescafé, Nespresso, Dolce Gusto | konservativ, sehr langfristig |
| Restaurant Brands | QSR | Tim Hortons als Franchisegeber | dividendenorientiert |
Die Kürzel sind die an der jeweiligen Heimatbörse üblichen. Je nach Broker kann Ihnen ein anderes Symbol angezeigt werden, gerade bei De’Longhi und Nestlé. Auch hier gilt: im Zweifel über die ISIN gehen.
Anlagestrategie: ein paar Gedanken vor dem Start
Für konservative Anleger
Wer Stabilität sucht, landet fast zwangsläufig bei Nestlé und Starbucks. Beide sind groß, breit aufgestellt und zahlen seit Jahren verlässlich aus. Spektakuläre Kursverdopplungen dürfen Sie nicht erwarten, dafür schlafen Sie ruhiger.
Für Wachstumsanleger
Dutch Bros und Westrock Coffee sind die aggressiveren Varianten. Beide können stärker steigen als der Sektordurchschnitt, beide werden bei einem enttäuschenden Quartal aber auch spürbar abgestraft. Ein längerer Anlagehorizont ist hier keine Empfehlung, sondern Voraussetzung.
Für Dividendenanleger
Keurig Dr Pepper und Restaurant Brands International schütten regelmäßig aus. Achten Sie dabei weniger auf die reine Höhe der Rendite als auf die Frage, ob die Ausschüttung aus dem laufenden Geschäft gedeckt ist.
Diversifikation
Kaffee ist ein Sektor, kein Portfolio. Eine sinnvolle Aufteilung könnte einen Filialbetreiber, einen Produzenten und einen breiten Konzern kombinieren, etwa Starbucks, Keurig Dr Pepper und Nestlé. Mehr zum Prinzip finden Sie im Text über Sektorinvestments.
Wenn Sie mit dem Sektor erst anfangen, würden wir nicht mit dem spannendsten Titel starten, sondern mit dem langweiligsten. Ein solider Basiswert zeigt Ihnen über ein Jahr hinweg, wie Ihre eigene Nervenlage bei Kursschwankungen reagiert. Ob Sie dabei monatlich oder auf einen Schlag investieren, klären wir im Vergleich von regelmäßigem Investieren und Einmalanlage.
Steuern auf Kaffeeaktien in Deutschland
Kursgewinne und Dividenden unterliegen in Deutschland grundsätzlich der Abgeltungsteuer, dazu kommen Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer. Bis zur Höhe des Sparer-Pauschbetrags bleiben Kapitalerträge steuerfrei, sofern Sie bei Ihrer Bank einen Freistellungsauftrag eingerichtet haben.
Bei ausländischen Titeln kommt die Quellensteuer des Sitzlandes hinzu. Bei US-Werten wie SBUX oder KDP lässt sich der Satz über das Formular W-8BEN reduzieren, das die meisten Broker bei der Depoteröffnung ohnehin abfragen. Bei Nestlé greift die Schweizer Quellensteuer, von der ein Teil angerechnet und ein weiterer Teil auf Antrag zurückgefordert werden kann.
Ob Ihr Broker die Steuer direkt einbehält, hängt davon ab, ob er in Deutschland als Abzugsverpflichteter auftritt. Bei ausländischen Anbietern müssen Sie Ihre Erträge in der Regel selbst in der Anlage KAP erklären. Das ist kein Drama, es muss nur jemand tun.
Diese Angaben sind eine allgemeine Orientierung und keine Steuerberatung. Steuersätze, Freibeträge und Meldepflichten ändern sich, und Ihre persönliche Situation kann davon deutlich abweichen. Lassen Sie Ihren konkreten Fall vor dem Investieren von einem Steuerberater prüfen.
Häufige Fragen zu Kaffee-Investments
Gibt es einen reinen Kaffee-ETF für deutsche Anleger
Praktisch nicht. Die früher bekannten Kaffee-ETN wurden 2018 beziehungsweise 2023 eingestellt. Übrig bleiben breite Agrar- und Rohstoffkörbe, in denen Kaffee nur einen kleinen Anteil ausmacht.
Sind Kaffeeaktien ein Schutz gegen steigende Kaffeepreise
Nur eingeschränkt. Röster und Ketten kaufen den Rohstoff ein, ein steigender Preis belastet sie also zunächst. Wer wirklich auf den Rohstoff setzen will, braucht ein Derivat und kein Unternehmen.
Wie viel Geld brauche ich für den Einstieg
Bei den meisten Brokern reichen wenige Euro, weil Bruchteile von Aktien handelbar sind. Sinnvoller als der Mindestbetrag ist die Frage, wie viel Sie regelmäßig beiseitelegen können. Grundlagen dazu bietet der Leitfaden Investieren für Anfänger.
Warum schwankt der Kaffeepreis so stark
Weil das Angebot an wenigen Ländern hängt und stark vom Wetter abhängt. Ein Frost oder eine Dürre in Brasilien oder Vietnam verändert die Ernte einer ganzen Saison, und neue Bäume tragen erst nach Jahren.
Welche Aktie aus der Liste ist die sicherste
Sicher ist keine, das gehört zur Aktienanlage dazu. Am wenigsten schwankungsanfällig ist erfahrungsgemäß Nestlé, weil Kaffee dort nur ein Teil eines sehr breiten Geschäfts ist. Das ist allerdings unser subjektiver Eindruck und keine Garantie.
Wo finde ich einen passenden Broker
Einen Überblick über getestete Anbieter und ihre Kosten bietet unser Vergleich von Brokern. Achten Sie besonders auf Ordergebühren an ausländischen Börsenplätzen, denn De’Longhi und Nestlé werden nicht in den USA gehandelt.


