Eine geprüfte Forex Strategie – Anwendbar für Aktien und Kryptowährungen

Bollinger-szalag

Diese Strategie zielt darauf ab, die Umkehr eines Wechselkurses rechtzeitig zu erkennen und die Bewegung danach mitzunehmen. Mit CFDs können Sie dabei sowohl auf steigende als auch auf fallende Kurse setzen. Wir zeigen Ihnen Schritt für Schritt, wie die Regeln aussehen, wo ihre Grenzen liegen und wie Sie daraus eine eigene Strategie bauen.


Möchten Sie ein erfolgreicher Händler werden? Ganz gleich, ob Sie Forex, Rohstoffe, Aktien, Indizes oder Kryptowährungen handeln, Sie müssen den künftigen Kurs eines Wertes mit einer gewissen Trefferquote einschätzen können. Genau dabei hilft ein festes Regelwerk.

Eine Strategie ist nichts anderes als eine Sammlung von Regeln, wann Sie einsteigen, wann Sie aussteigen und wie viel Sie riskieren. Sie nimmt Ihnen die Entscheidung im Moment der Aufregung ab. Und das ist ihr eigentlicher Wert.

Was eine Strategie dagegen nicht kann: Ihnen Gewinne garantieren. Wer Ihnen etwas anderes verspricht, verkauft Ihnen etwas.

Kein Händler kann die Entwicklung am Markt mit 100-prozentiger Erfolgsrate vorhersagen. Wichtig ist das langfristige Ergebnis.

Die Strategie, die wir Ihnen hier vorstellen, ist nicht auf maximalen Gewinn getrimmt. Sie ist bewusst einfach gehalten, damit Sie an ihr die Grundprinzipien von Handelsstrategien nachvollziehen können.

Haftungsausschluss: Wir sind keine lizenzierten Anlageberater. Was Sie hier lesen, dient ausschließlich der Weiterbildung und ist keine Anlageempfehlung. Trotzdem kann es Ihnen beim Entwickeln eigener Regeln helfen. Neben Forex lässt sich der Ansatz auch beim CFD-Handel mit Kryptowährungen, Indizes, Aktien und Rohstoffen anwenden.

52 % der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu erlieren.

Grundlagen des Börsenhandels

Wir zeigen die Strategie auf der Plattform des Brokers eToro. Dort können Sie ein kostenloses Testkonto eröffnen und die Schritte selbst nachvollziehen, für die Registrierung genügen E-Mail, Passwort und Telefonnummer. 52 % der CFD-Kleinanlegerkonten verlieren Geld. Bevor wir zu den Regeln kommen, brauchen Sie allerdings ein paar Grundbegriffe.

Wechselkurse von Währungspaaren

Ein Wechselkurs sagt Ihnen, wie viel Sie von der einen Währung brauchen, um eine Einheit der anderen zu kaufen. Steht das Währungspaar EUR/USD zum Beispiel bei 1,10, dann bekommen Sie für einen Euro 1,10 US-Dollar.

Das gleiche Prinzip gilt auch für Aktien, Rohstoffe und Indizes. Nur heißt der zweite Teil dort nicht Währung, sondern schlicht Preis.

Kursdiagramm

Das Kursdiagramm zeigt die Entwicklung eines Kurses über einen bestimmten Zeitraum. Am rechten Rand stehen die Kurswerte, unten läuft die Zeitachse.

In der Mitte sehen Sie die eigentlichen Kursdaten. Bei den meisten Brokern in Form sogenannter japanischer Kerzen, im Alltag kurz „Kerzen“ genannt. Es gibt auch Linien- und Balkendarstellungen, doch die Kerze hat sich durchgesetzt, weil sie mehr Information auf gleichem Raum unterbringt.

Japanische Kerzencharts

Um ein Kursdiagramm richtig zu lesen, müssen Sie wissen, wie eine Kerze aufgebaut ist. Jede Kerze steht für ein festes Zeitintervall, etwa 5 Minuten (M5), 15 Minuten (M15), 30 Minuten (M30), 1 Stunde (h1) oder 4 Stunden (h4). Dieses Intervall nennt man Zeitrahmen.

Jede Kerze hat einen Eröffnungskurs, also den Kurs unmittelbar nach ihrem Beginn. Danach formt sie sich mit dem Markt. Der breite Teil, der Körper, zeigt die Gesamtveränderung innerhalb des Intervalls. Seine beiden Enden markieren Eröffnungs- und Schlusskurs.

Die dünnen Linien ober- und unterhalb des Körpers heißen Dochte. Sie zeigen den höchsten und den tiefsten Kurs, der während des Intervalls erreicht wurde. Ein langer Docht bedeutet, dass der Markt dort war, sich aber nicht halten konnte.

Kerzen sind unterschiedlich gefärbt, üblicherweise grün und rot. Die Farbe sagt, ob die Kerze gestiegen oder gefallen ist. Eine grüne Kerze schließt über ihrem Eröffnungskurs, eine rote darunter. Je nach Plattform und Einstellung können die Farben abweichen, bei eToro gilt die genannte Zuordnung.

📖Zeitrahmen

Der Zeitrahmen bestimmt, wie viel Zeit eine einzelne Kerze abbildet. Bei M30 entsteht alle 30 Minuten eine neue Kerze. Je kürzer der Zeitrahmen, desto mehr Signale erhalten Sie, desto mehr davon sind aber auch bloßes Rauschen. Dieselbe Strategie kann auf M5 verlieren und auf h4 funktionieren.

Indikatoren

Hinter Indikatoren stecken mathematische Berechnungen auf Basis historischer Kursdaten. Die meisten hängen nur von vergangenen Kursen und der Zeit ab. Einige beziehen zusätzlich das Handelsvolumen ein.

Die Auswahl ist riesig, und darin liegt eine Falle. Mehr Indikatoren bedeuten nicht mehr Klarheit. Wir arbeiten hier mit einem einzigen, den Bollinger-Bändern.

Bollinger-Bänder

Die Bollinger-Bänder bestehen aus drei Linien. Die mittlere ist ein gleitender Durchschnitt, die beiden äußeren liegen darüber und darunter in einem Abstand, der sich nach der Schwankungsbreite des Kurses richtet. Rund 95 Prozent der Zeit bewegt sich der Kurs zwischen dem oberen und dem unteren Band.

Genau daraus entsteht das Signal. Berührt der Kurs ein äußeres Band oder kommt ihm sehr nahe, ist die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass er wieder in Richtung Mitte zurückkehrt.

Wichtig ist die Einschränkung dahinter. In einem ruhigen Seitwärtsmarkt funktioniert dieser Gedanke gut. In einem starken Trend läuft der Kurs dagegen oft tagelang am äußeren Band entlang, ohne umzukehren. Wer das übersieht, sammelt Verluste.

Neben diesen Grundlagen lohnt sich der Blick in unseren Beitrag Forex für Einsteiger, dort erklären wir unter anderem die Einheit Pip. Für die folgende Strategie reichen aber auch die Angaben hier.

Eine geprüfte Forex Strategie

Das Prinzip ist schnell erzählt. Sie warten, bis der Kurs ein äußeres Bollinger-Band erreicht, und setzen dann auf die Rückkehr in Richtung Mitte. Eine einfache Strategie, entwickelt zu Lehrzwecken, damit Sie sehen, wie ein Regelwerk überhaupt aufgebaut wird.

Alles, was jetzt kommt, besteht aus vier Bausteinen: Markt, Zeitrahmen, Einstiegsregel und Ausstiegsregel. Jede Strategie der Welt hat diese vier Bausteine. Nur die Füllung unterscheidet sich.

Konto eröffnen und den ersten Chart aufrufen

Öffnen Sie zunächst Ihr Testkonto bei eToro und rufen Sie ein Währungspaar auf. Wir arbeiten im Beispiel mit EUR/USD, weil es das meistgehandelte Paar ist und die Handelskosten dort in der Regel am niedrigsten ausfallen.

Für den CFD-Handel nach diesen Regeln können Sie aber genauso gut einen anderen Wert wählen, etwa Bitcoin, Öl oder eine Aktie. Der Ablauf bleibt derselbe.

Bollinger-Bänder hinzufügen

In der oberen linken Ecke des Charts finden Sie die Schaltfläche f(x). Klicken Sie darauf, suchen Sie die Bollinger-Bänder und übernehmen Sie die Grundeinstellungen. Danach zeichnet die Plattform den Indikator direkt in den Kurs.

Sie sehen dann drei Linien. Für unsere Zwecke brauchen wir nur die obere und die untere.

Welchen Zeitrahmen wählen?

Das bleibt Ihnen überlassen. Probieren Sie aus, was zu Ihrem Tagesablauf passt. Kürzere Zeitrahmen liefern schnellere Geschäfte, verlangen aber, dass Sie den Chart auch tatsächlich beobachten.

Wir bevorzugen für diese Strategie 30 Minuten. Das ist schnell genug, um mehrere Gelegenheiten pro Tag zu bekommen, und langsam genug, um nicht jede Minute reagieren zu müssen.

Wann ins Geschäft einsteigen?

  • Berührt eine Kerze das untere Band oder kommt ihm sehr nahe, warten Sie die nächste Kerze ab. Ist diese steigend (grün), eröffnen Sie eine KAUF-Position.
  • Berührt eine Kerze das obere Band oder kommt ihm sehr nahe, warten Sie die nächste Kerze ab. Ist diese fallend (rot), eröffnen Sie eine VERKAUFS-Position.

Das Abwarten der zweiten Kerze ist der wichtigste Teil der Regel. Die Berührung allein sagt nur, dass der Kurs weit gelaufen ist. Erst die Gegenkerze zeigt, dass tatsächlich jemand in die andere Richtung kauft oder verkauft.

Wer diesen Schritt überspringt, steigt regelmäßig zu früh ein. Beim Testen war das für uns der häufigste Fehler.

Tipp: Es passiert selten, dass nach dem Öffnen eines Charts gleich eine ideale Kerzenformation erscheint, deshalb ist es wichtig, mehrere Währungspaare (Kryptowährungen, Aktien) durchzugehen und nach der richtigen Formation zu suchen. Wenn Sie mit dem Broker eToro arbeiten, wird nach dem Hinzufügen eines Indikators zu einem Kursdiagramm dieser automatisch auch auf anderen angezeigt, was diesen Vorgang erheblich beschleunigt.

Wie lange kann man die Position geöffnet halten?

Grundsätzlich haben Sie drei Möglichkeiten:

  1. Setzen Sie vorab „Schließen bei Gewinn“ (Take Profit) und „Schließen bei Verlust“ (Stop-Loss). Die Position wird automatisch geschlossen, sobald einer der beiden Werte erreicht ist.
  2. Schließen Sie das Geschäft manuell.
  3. Nutzen Sie einen Trailing-Stop, also einen Stop-Loss, der dem Kurs in die Gewinnrichtung nachgezogen wird.

Bei den Möglichkeiten 1 und 2 müssen Sie trotzdem wissen, wo Sie aussteigen wollen. Legen Sie beide Werte fest, bevor Sie die Position eröffnen. Danach neigt man dazu, sie zugunsten der eigenen Hoffnung zu verschieben.

Die dritte Variante klingt verlockender, als sie ist. Ein Trailing-Stop nimmt Ihnen zwar die Entscheidung ab, wird aber in schwankungsreichen Phasen auch häufiger ausgelöst.

In dieser Beispielstrategie gehen wir wie folgt vor

Nutzung des unteren Bollinger-Bands:

  • Take Profit: zwischen dem mittleren und dem oberen Band, etwa bei zwei Dritteln der Strecke ab der Mittellinie.
  • Stop-Loss: die Hälfte der Pips im Vergleich zum Take Profit, das lässt sich in der Handelsplattform direkt ablesen.

Nutzung des oberen Bollinger-Bands:

  • Take Profit: zwischen dem mittleren und dem unteren Band, etwa bei zwei Dritteln der Strecke ab der Mittellinie.
  • Stop-Loss: die Hälfte der Pips im Vergleich zum Take Profit.

Aus diesem Verhältnis ergibt sich der entscheidende Punkt der Strategie. Ihr Gewinnziel ist doppelt so weit entfernt wie Ihr Verlustlimit. Sie dürfen also mehr Geschäfte verlieren als gewinnen und stehen trotzdem bei null.

Rein rechnerisch reicht bei einem Verhältnis von zwei zu eins eine Trefferquote von einem Drittel, um die Kosten zu decken. Alles darüber ist Ihr Ergebnis. Genau deshalb sprechen erfahrene Händler eher über das Chance-Risiko-Verhältnis als über die Trefferquote.

BausteinRegel in dieser StrategieWarum
Marktein liquides Währungspaar, im Beispiel EUR/USDenge Spreads, wenige Kurslücken
Zeitrahmen30 MinutenKompromiss aus Signalzahl und Ruhe
EinstiegBerührung des äußeren Bands plus GegenkerzeBestätigung statt bloßer Vermutung
Take Profitzwei Drittel der Strecke Richtung Gegenbandrealistisches Ziel innerhalb der Schwankungsbreite
Stop-Losshalbe Distanz des Take ProfitChance-Risiko-Verhältnis von zwei zu eins
Positionsgrößeso gewählt, dass ein Verlust das Konto kaum bewegtohne diese Regel nützt der Rest wenig
📌Praxisbeispiel

Ein Rechenbeispiel ohne echte Kursdaten, nur zur Veranschaulichung. Ihr Take Profit liegt 40 Pips entfernt, der Stop-Loss folglich 20 Pips. Von zehn Geschäften laufen vier ins Ziel und sechs in den Stop. Das ergibt 4 mal 40 minus 6 mal 20, also 160 minus 120 gleich 40 Pips Plus. Bei einer Trefferquote von nur 40 Prozent. Ziehen Sie davon aber noch den Spread jedes einzelnen Geschäfts ab, und der Vorsprung schrumpft spürbar.

Risiko und Geldverwaltung

Der Teil, den Einsteiger am liebsten überspringen, entscheidet über alles Weitere. Eine Strategie ohne Regeln zur Positionsgröße ist keine Strategie, sondern eine Wette.

Forex-CFDs werden mit Hebel gehandelt. Der Hebel vergrößert Gewinne und Verluste im selben Verhältnis. In der Europäischen Union ist er für die wichtigsten Währungspaare im Privatkundengeschäft auf 1:30 begrenzt. Auch das ist noch reichlich.

Die verbreitete Faustregel lautet, pro Geschäft nur einen kleinen Bruchteil des Kontos zu riskieren. Viele Händler arbeiten mit ein bis zwei Prozent. Der Sinn dahinter ist nicht Vorsicht um ihrer selbst willen, sondern schlicht Überlebensfähigkeit. Wer zehn Verluste in Folge übersteht, kann weiterhandeln.

Und diese Serien kommen. Bei einer Trefferquote um die 40 Prozent sind fünf oder sechs Fehlschläge hintereinander statistisch völlig normal. Sie fühlen sich nur nicht so an.

🔔Hinweis

Der Handel mit gehebelten CFDs ist mit hohem Risiko verbunden. Ein erheblicher Teil der Privatanlegerkonten verliert beim CFD-Handel Geld. Setzen Sie nur Mittel ein, deren Verlust Sie verkraften können, und testen Sie jede neue Regel zuerst auf einem Demokonto.

Ein Punkt wird dabei gern übersehen. Der Spread ist bei kurzen Zeitrahmen kein Nebengeräusch, sondern ein echter Kostenblock. Wenn Ihr Gewinnziel 40 Pips beträgt und der Spread ein Pip, zahlen Sie bei jedem Geschäft 2,5 Prozent des Ziels an Kosten. Bei zehn Geschäften am Tag summiert sich das.

Dazu kommen bei über Nacht gehaltenen Positionen die Finanzierungskosten. Bei einer Strategie, die Positionen nur wenige Stunden hält, fallen sie meist kaum ins Gewicht. Aber eben nicht immer.

Wenn Sie genauer wissen wollen, wie der Hebel rechnerisch funktioniert, finden Sie das in unserem Beitrag zum Hebel bei CFDs. Und wie sich CFDs grundsätzlich von echten Wertpapieren unterscheiden, erklären wir unter Was sind CFDs.

💡Tipp des Autors

Führen Sie von Anfang an ein einfaches Handelsjournal. Datum, Wert, Grund für den Einstieg, Stop, Ziel, Ergebnis. Nach fünfzig Einträgen sehen Sie schwarz auf weiß, ob Ihre Regeln tragen oder ob Sie sie in der Praxis regelmäßig brechen. Bei uns war es anfangs Letzteres.

Ist diese Handelsstrategie gewinnbringend in der Anwendung?

Ehrliche Antwort: als starres Regelwerk eher nicht dauerhaft. Sie ist für Schulungszwecke gebaut, damit Sie den Aufbau einer Forex Strategie nachvollziehen können. Das heißt aber nicht, dass sie wertlos wäre.

Die Trefferquote lässt sich verbessern, etwa durch einen zweiten Indikator zur Bestätigung oder durch Kerzenformationen wie Hammer und Shooting Star. Auch ein Filter hilft. Handeln Sie das Signal nur, wenn der Markt gerade seitwärts läuft, und lassen Sie es in starken Trends aus.

Ich muss zugeben, dass mich beim ersten längeren Test etwas anderes überrascht hat als erwartet. Nicht die Einstiege waren das Problem, sondern die Ausstiege. Die Regel für den Take Profit funktionierte, nur habe ich sie in etwa jedem dritten Fall selbst überstimmt, weil die Bewegung gerade so schön lief. Genau das hat das Ergebnis gekostet, nicht die Strategie.

Mit Sicherheit lässt sich das nicht beurteilen, aber unser Eindruck nach mehreren Wochen war eindeutig. Der Ansatz taugt als Gerüst, nicht als fertiges System. Für den Einstieg reicht er. Danach kommt es darauf an, ein Testkonto zu eröffnen, die Regeln ohne Risiko anzuwenden und nach den eigenen Vorstellungen anzupassen.

Für wen die Strategie taugt und für wen nicht

Vorteile

  • Nur ein einziger Indikator, dadurch leicht zu lernen
  • Feste Regeln für Ein- und Ausstieg, wenig Spielraum für Bauchgefühl
  • Chance-Risiko-Verhältnis von zwei zu eins ist eingebaut
  • Auf Aktien, Rohstoffe, Indizes und Kryptowährungen übertragbar
  • Auf einem Demokonto kostenlos und ohne Risiko zu testen

Nachteile

  • In starken Trends liefert sie reihenweise Fehlsignale
  • Bei kurzen Zeitrahmen frisst der Spread einen großen Teil des Ergebnisses
  • Verlangt ständige Beobachtung des Charts
  • Enthält keine Regel dafür, welchen Markt Sie wann handeln sollten
  • Als alleiniges System ohne eigene Anpassung kaum tragfähig

Häufige Fragen zur Forex Strategie

Brauche ich für diese Strategie echtes Geld?

Nein. Alle Schritte lassen sich auf einem Demokonto durchspielen. Wir empfehlen sogar ausdrücklich, mindestens einige Wochen dort zu bleiben, bevor Sie eigenes Kapital einsetzen.

Funktioniert die Strategie auch bei Aktien und Kryptowährungen?

Grundsätzlich ja, die Bollinger-Bänder lassen sich auf jeden Chart legen. Bei Kryptowährungen sind die Ausschläge allerdings deutlich größer, weshalb der Stop-Loss dort schneller ausgelöst wird. Passen Sie die Abstände an den jeweiligen Markt an, nicht umgekehrt.

Welcher Zeitrahmen ist der beste?

Den einen besten gibt es nicht. Kürzere Zeitrahmen liefern mehr Signale und mehr Kosten, längere weniger von beidem. Wir arbeiten mit 30 Minuten, kennen aber Händler, die dieselben Regeln auf Tagesbasis nutzen und damit besser zurechtkommen.

Wie viele Geschäfte pro Tag ergeben sich daraus?

Das hängt vom Markt und vom Zeitrahmen ab. Auf einem einzelnen Währungspaar im 30-Minuten-Chart sind es oft nur ein bis zwei brauchbare Signale. Wer mehr will, beobachtet mehrere Werte parallel, statt die Regeln aufzuweichen.

Was ist der häufigste Fehler von Einsteigern?

Die Positionsgröße. Fast alle Anfänger konzentrieren sich auf den Einstieg und lassen offen, wie viel ein einzelner Verlust kosten darf. Der zweithäufigste Fehler ist das Verschieben des Stop-Loss, sobald die Position ins Minus läuft.

Sind die Bollinger-Bänder ein zuverlässiges Signal?

Als alleiniges Signal nicht. Sie beschreiben die Schwankungsbreite und sagen nichts über die Richtung. Deshalb arbeiten wir mit der Bestätigung durch die folgende Kerze und raten dazu, sie in klaren Trendphasen zu ignorieren.

Der Broker eToro ist Partner dieses Beitrags. Die dargestellten Regeln und Einschätzungen beruhen auf eigener Handelspraxis und eigenen Tests.

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50 EUR 1,0 Pips
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* Der Spread variiert bei den meisten Brokern und ändert sich in Abhängigkeit von der Marktvolatilität.


Eine geprüfte Forex Strategie – Anwendbar für Aktien und Kryptowährungen

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